Archive for the Kategoriefrei Category

Gesetz der konstanten Gesamtqualität

Posted in Kategoriefrei with tags , on 21. März 2013 by Leander

Es ist schon ein Monat vergangen, und ich habe nichts geschrieben. Auf die Ausreden, die ich anbringen könnte, verzichte ich an dieser Stelle und will statt dessen hier die Ergebnisse einer Überlegung präsentieren, zu denen ich vor kurzem gekommen bin:

Es geht um die Qualität der Funktionen von Kombinationsgeräten. Angenommen ein Gerät hat N Features die jeweils die Qualität Q haben. Dann ergibt sich der folgende Zusammenhang:

\sum_{i=0}^N Q_i \propto C,

wobei C die Kosten bzw. der Preis des Gerätes ist. Was kann man daraus schließen? Zum Beispiel, wenn man eine große Anzahl an Funktionen in einem Gerät unterbringen möchte, so wird entweder der Preis steigen, oder die Qualität der einzelnen Funktionen wird sinken. Ein heutiges „Smart“phone vereinigt zum Beispiel sehr viele Funktionen in sich, ist aber längst nicht so teuer, wie eine Anzahl Geräte die jeweils nur eine der Funktionen haben. Demnach muss nach dem Gesetz der konstanten Gesamtqualität die Qualität der einzelnen Funktionen beim „Smart“phone kleiner sein.

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Epilog

Posted in Kategoriefrei with tags on 5. Dezember 2012 by Leander

10 km weiter, mitten in der Wildnis. Er steht neben dem Wagen und blickt zurück Richtung Stadt. Sie liegt fast ruhig da. Man könnte meinen alles sei normal. Er will sich grade abwenden als er ein Geräusch aus seiner Tasche hört. Er greift aus Gewohnheit hinein, hält ein kleines, flaches Gerät in seiner Hand, dessen vordere Seite nur aus einem Bildschirm zu bestehen scheint.
Zu spät.
Einer der Infizierten muss es ihm in die Tasche gesteckt haben.
Auf dem Bildschirm erscheinen psychedelische Farben und schnell umherwandernde Muster aus Buchstaben und Zahlen. Schneller und schneller.
Sein Blick wird leer. Die Augen auf den Bildschirm gerichtet macht er sich auf den Weg, zurück Richtung Stadt…

Finale

Posted in Kategoriefrei, Spielkultur with tags , on 30. November 2012 by Leander

Morgen ist es dann endlich so weit.

Aber hier erst mal der letzte Teil:
Ohne Energie können die Infizierten nicht aufladen, deshalb halten sie sich nur in zuvor bewohnten Gebieten auf. Er schlängelt sich durch die umherirrenden leeren Hüllen, die einmal Menschen gewesen sind. Manche kommen ihm gefährlich nahe, aber das Gerät scheint das notierte Versprechen zu halten.
Er kommt nur langsam voran, will es nicht riskieren zu rennen. Immer wieder richtet er seinen Blick auf die Akkuanzeige. Als er grade auf halben Weg durch den Flur ist erlischt der zweitletzte Balken. Durch die Glastür gelangt er ins Treppenhaus, auf der gegenüber liegenden Seite ist die Tür ins Freie. Einige Schritte dann ist es geschafft. Weiterlesen

Fundstücke

Posted in Kategoriefrei, Spielkultur with tags , on 29. November 2012 by Leander

Noch 2 Tage, also Übermorgen. Dann ist’s endlich so weit.

Der vermeintlich vorletzte Teil:
Statt des erwarteten Durchgangs befindet sich unter der Klappe nur ein kleiner Hohlraum. Darin liegt im Schein der Taschenlampe ein eigenartiges Konstrukt. Ein kleiner schwarzer Kasten der mit Klebeband an einer Art Akku befestigt ist, beides ist mit Kabeln miteinander verbunden. Ein kleiner Zettel liegt daneben, „DAS mögen sie gar nicht“ ist darauf vermerkt. Er nimmt das Gerät an sich, drückt den Schalter um es anzustellen. Eine kleine Anzeige zeigt den Ladestand des Akkus: 2 von 7 Balken. Als er das Gerät abschaltet erlöschen diese wieder.
Der junge Mann schreitet langsam zurück zur Tür, öffnet sie einen Spalt breit. Von draussen drückt die seelenlose Masse dagegen, so dass die Tür direkt wieder ins Schloss fällt. Skeptisch betratet er den soeben gefundenen Apparat und schaltet ihn ein. Wieder drückt er die Tür nach aussen, ohne Widerstand. Ein Blick durch den Spalt offenbart dass die Infizierten noch da sind, aber sie wirken irgendwie… orientierungslos. Chaotisch wimmeln sie durcheinander, entfernen sich langsam und, was das Wichtigste ist, sie beachten ihn nicht. Vorsichtig tritt er hinaus. Es gab nur eine Möglichkeit: Wenn er nicht auch infiziert werden will, muss er raus: aus dem Raum, aus dem Gebäude, aus der Stadt. Irgendwohin, wo es keine Energieversorgung gibt.

Warum ist doch egal

Posted in Kategoriefrei, Spielkultur with tags , , , on 27. November 2012 by Leander

Noch 3 Tage, langsam wird’s ernst.

Eigentlich – hab ich mir so gedacht – könnten wir hier auch Thanksgiving feiern. In Asien feiert man ja auch Weihnachten, ohne zu wissen warum. Außerdem hätten wir dann hier auch einen Black Friday, und an dem kann man ja bekanntlich recht günstig einkaufen…

Teil 3

Posted in Kategoriefrei, Spielkultur with tags , on 26. November 2012 by Leander

Noch 4 Tage.

Was dann geschah:
Schutz getauscht gegen Freiheit. Irgendwann würde er der Raum wieder verlassen müssen. Der Lichtstrahl der Taschenlampe sucht die Wände und den Boden ab. Der Raum ist groß, fast eine kleine Halle. In der entfernten Ecke findet er einen Tisch mit Werkzeugen und verschiedensten komplex anmutenden Geräten, untereinander verkabelt mit unzähligen Leitungen. Als er sich dem Tisch nähert findet er inmitten der Appreturen einen Schreiblock, daneben liegt eine weitere Taschenlampe, ein kleinere Modell. Er nimmt sie auf und teste die Funktion. Erstaunt stellt er fest, dass es sich hierbei nicht um eine gewöhnliche Lampe handelt. Ihr Licht ist nicht sehr hell, aber leicht violett – eine UV-Lampe. Als er sie auf den vor ihm liegenden Block richtet, erscheinen wie aus dem Nichts Wörter: „Der Weg nach Draussen:“ Daneben zeigt in Pfeil in den Raum hinein. Er leuchtet mit der neu gefundenen Lampe in die Richtung. Dort ist etwas mit der Leichen fluoreszierenden Farbe auf dem Boden gemalt. Ein Rechteck. Als er sich der Markierung nähert, erkennt er, dass dort kaum sichtbar eine Klappe in den Boden eingelassen ist. An einer Seite findet er einen kleinen Griff, er zieht daran, die Klappe öffnet sich.

Fortsetzung

Posted in Kategoriefrei, Spielkultur with tags , on 24. November 2012 by Leander

Noch 6 Tage.

Weiter geht’s:
Hastig versucht er im Schein der Taschenlampe das Schlüsselloch zu treffen. Diese sonst nebensächliche Handlung wird durch die Panik zu einer kleinen Herausforderung. Ein Blick über die Schulter. Die Infizierten kommen näher. Den Blick leicht nach unten geneigt, die Gesichter fahl beleuchtet. Einen Fuss vor den Anderen setzend. Stumm…
Es klick und die schwere Stahltür schwing auf. Der Raum verschluckt den jungen Mann zusammen mit der einzigen Lichtquelle. Mit einem Knall fällt die Tür wieder in Schloss.

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