Negativ-Wahl

Vor ein paar Tagen kam mal wieder Post von der Stadtverwaltung: Bald ist mal wieder Wählen angesagt, und wer passt auf dass es dabei (nicht) mit rechten Dingen zugeht – ich. Da stellt man sich natürlich unweigerlich die Frage was man denn nun selber wählen soll – nicht dass es nen Unterschied machen würde, hier ist kommunal gesehen alles so schwarz, dass da niemand gegen anstimmen kann (gegen was kann man eigentlich?). Und die restlichen Parteien sind irgendwie auch alle nicht das gelbe vom Ei, ich weiß eigentlich nur, was ich nicht wählen will. Also warum nicht einfach mal das ganze Prinzip umkehren: jeder kreuzt an, wen wer nicht regieren sehen will. Vielleicht kann auch jeder – sagen wir – bis zu fünf politische Gruppierungen bestimmen die er gerne nicht hätte. Wer am Ende die wenigsten Stimmen hat kriegt die Verantwortung über was-auch-immer. Das Prinzip würde auch besser zu den Menschen passen: besser immer meckern als einmal nen gescheiten Vorschlag zu machen. Die inverse Wahl, wie man sagen könnte, wäre im Vergleich doch deutlich… natürlicher.

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