Filme sind toll

Heute: „Paycheck“

Gegen Ende versucht einer der Antagonisten und Protagonisten (wie das halt so ist) mit einem Strang Glasfasern zu strangulieren. Ich geh einfach mal davon aus, dass es sich um die besagte optische Leiter handelt, denn die Enden sind hübsch blau am leuchten. Soweit ist alles technisch ok, nur leider ließen es sich die Effekttechniker wohl nicht nehmen, die weißen Bündelt auch noch in verschiedenen Farben cool aufblitzen lassen und nebenbei noch nette *BRZL*-Geräusche hinzuzufügen.

Also: Glasfaserkabel sind Wellenleiter, genau gesagt Lichtwellenleiter, deshalb sollte das Licht was an dem einen Ende hineingeschickt wird möglichst komplett am anderen Ende hinauskommen (natürlich sollte ich dabei auch die Farbe bzw. die Wellenlänge nicht ändern). Wenn die Faser zwischendurch Licht emittieren würde, wären das Verluste, die man natürlich verhindern will – und man kann das auch schon ziemlich gut, mehrere Hundert Kilometer ohne Zwischenverstärker sind durchaus möglich. Naja, und Funken werden da sicherlich nicht sprühen, selbst wenn man tausende dieser Leitungen einfach aus der Dose zieht oder durchreißt, also auch kein *BRZL*.

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Eine Antwort to “Filme sind toll”

  1. Analysier bitte nicht Star Wars auf techische Authenzität und Machbarkeit ;)

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